Hochschulstudium in den Gesundheitsfachberufen

Login für Mitglieder

Hochschulstudium in den Gesundheitsfachberufen

03. März 2016 | 
Vom Modell zum regulären Bildungsangebot

Die unterzeichnenden Verbände fordern gemeinsam und einheitlich, das Hochschulstudium in Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und Hebammenwesen jetzt vom Modellstatus in ein reguläres Bildungsangebot zu überführen.

 

Wir, die Vertreter*innen der Berufsgruppen Physiotherapie, Ergotherapie, Logopädie und des Hebammenwesens, fordern den Gesetzgeber und die politischen Entscheidungsträger auf, die berufsqualifizierenden Studiengänge für diese Gesundheitsfachberufe vom Modellstatus gemäß Modellklauselgesetz (BGBl I Jg 2009 Nr. 64 vom 2.10.2009) in ein reguläres Bildungsangebot zu überführen.

 

Die Modellstudiengänge haben sich in ihrer Erprobungsphase als machbar und erfolgreich erwiesen. Die Verankerung des Hochschulstudiums als reguläre Form der Berufsbildung in den Berufsgesetzen ist aus Sicht der Hochschulen und der Schulen im Gesundheitswesen sowie der Berufsverbände und ihrer Dachverbände die notwendige Konsequenz aus der positiven Evaluation der Modellstudiengänge.

 

Nur so ist es möglich,

  • das Potential der Heilmittelerbringer und Hebammen für die gesundheitliche Versorgung,
  • ihre Anschlussfähigkeit in Wissenschaft und Forschung,
  • ihre Handlungsautonomie und Kooperationsfähigkeit und damit auch
  • die Attraktivität der Berufe auf dem Bildungs- und Arbeitsmarkt

zu sichern.

 

Die Unterzeichner*innen fordern daher, die hochschulische Ausbildung der Physiotherapie, Ergotherapie und Logopädie sowie des Hebammenwesens regelhaft und zeitlich unbegrenzt in den Berufsgesetzen zu verankern.

Für Gespräche, Rückfragen und Zusammenarbeit stehen wir gerne zur Verfügung.

 

Hochschulverbund Gesundheitsfachberufe (HVG) e.V.
im Namen der unterzeichnenden Verbände

 

Das Original-Forderungsschreiben mit den Unterstützern lesen Sie bitte hier.