ICD10-Schlüssel als Diagnose

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ICD10-Schlüssel als Diagnose

13. Mai 2014 | 
Ab 01.07.2014 soll die Diagnose in Form des ICD10-Schlüssels auf der Verordnung angegeben werden. Dies haben Kassenärztliche Vereinigung und GKV-Spitzenverband verbindlich festgelegt.

Wenn auf der Verordnung kein ICD10-Schlüssel angegeben ist, muss die Verordnung eine gültige, ausgeschriebene Diagnose enthalten.

Benötigt wird die ausgeschriebene Diagnose jedoch nicht, da die Angabe des therapierelevanten ICD10-Codes ausreichend ist.

Die Diagnose kann dabei durch einen oder mehrere ICD10-Codes angegeben werden.

In Ausnahmefällen, wie z. B. bei einem ärztlichen Hausbesuch, stellt auch eine handschriftlich ausgeschriebene Diagnose eine gültige Diagnose dar.

Diese Regelung gilt ab 01.07.2014. Sollte jedoch bereits vor dem 01.07.2014 die Diagnose ausschließlich durch einen ICD10-Schlüssel angegeben sein, so wird diese gemäß GKV-Spitzenverband als gültig angesehen.