Neue Verordnungssoftware mit erheblichen Problemen

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Neue Verordnungssoftware mit erheblichen Problemen

24. Januar 2017 | 
Die neue, zertifizierte Verordnungssoftware läuft nicht reibungslos. Mitglieder melden uns vermehrt, dass die neu eingeführte Verwaltungssoftware nicht den Vorgaben der Heilmittelrichtlinie und des Heilmittelkatalogs entsprechen würde. Vermutlich handelt es sich hier um Programmierungsfehler.

Zudem sind viele Vertragsärzte offensichtlich der Ansicht, die Heilmittelrichtlinie und der Heilmittelkatalog seien Vergangenheit und es gelte nur noch diese mit Fehlern behaftete Verwaltungssoftware. So wurde uns berichtet, dass bspw. bei Angabe der Frequenz nur eine feste Zahl statt `1 -2´ , `1-3´ oder `2-3´ möglich sei.

 

Auch  „KG im Bewegungsbad“ und  „Ultraschallwärme“ wären nicht mehr verordnungsfähig, da im System vermutlich nicht hinterlegt. Und auch die zusätzliche Verordnung der Kompressionsbandagierung im Anschluss an die Manuelle Lymphdrainage sei nicht möglich. Dies sind nur einige, wenige Beispiele. Die neue Verwaltungssoftware führt zu einer massiven Beeinträchtigung der Patientenversorgung.

 

Wir haben den GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung (KBV) angeschrieben und appelliert, die mangelhaft programmierte Software umgehend in einen funktionsfähigen Zustand nachzubessern.