Qualitätssicherung des Genehmigungsverfahrens der AOK Rheinland/Hamburg

Login für Mitglieder

Qualitätssicherung des Genehmigungsverfahrens der AOK Rheinland/Hamburg

22. Dezember 2016 | 
Die AOK Rheinland/Hamburg hat mit Wirkung zum 01.07.2016 für den Bereich Physiotherapie den Genehmigungsverzicht für Verordnungen außerhalb der Regelfalls widerrufen.

Um das seither praktizierte Verfahren weiter zu optimieren, bitte die AOK folgende Dinge ab 01.01.2017 zu beachten:

 

  • der Leistungsantrag sollte grundsätzlich vor Behandlungsbeginn gestellt werden, wobei der erste Tag der Behandlung ausreichend ist
  • der Antrag auf Genehmigung ist innerhalb der sogenannten "14-Tage-Frist" gemäß HMRL zu stellen, um so zu vermeiden, dass die Verordnung ihre Gültigkeit verliert
  • zukünftig sollte die Vorder- und Rückseite der Verordnung übermittelt werden und
  • die Verordnung sollte bereits im Vorfeld auf ihre Vollständigkeit und Plausibilität (Indikation) hin geprüft werden, um eine Ablehnung zu vermeiden

 

Um das Genehmigungsverfahren möglichst zu beschleunigen, bittet die AOk um Übermittlung der Anträge per Fax oder E-Mail.

 

Die AOK weist in diesem Zusammenhang darauf hin, dass alle Leistungen, die bis zur Leistungsentscheidung erbracht werden, selbstverständlich auch im Falle einer Ablehnung vergütet werden, wenn diese innerhalb der in den HMRL vorgesehenen "14-Tage-Frist" begonnen wurden.

 

Die Änderungen der HMRL in § 15 Abs. 1 Satz 2 zum 01.01.2017, berühren die oben skizzierte Verfahrensweise der Genehmigungspraxis nicht.