UPDATE: Neue Verordnungsvordrucke für die Heilmittelversorgung zum 01. Januar 2017

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UPDATE: Neue Verordnungsvordrucke für die Heilmittelversorgung zum 01. Januar 2017

10. November 2016 | 
Zum 1. Januar 2017 wird es neue Verordnungsvordrucke für die Heilmittelversorgung (Muster 13, 14 und 18) geben. Mit Verordnungsdatum 01.01.2017 gelten dann ausschließlich die neuen Verordnungsvordrucke.

Alte Vordrucke dürfen nicht aufgebraucht werden!

 

Die dann gültigen Verordnungsvordrucke enthalten ein zweites Feld für den ICD-10 Code. Grund für diese Änderung ist die Neufassung der Diagnoseliste der bundeseinheitlichen Praxisbesonderheiten für Heilmittel, die ab 1. Januar 2017 „besondere Versorgungsbedarfe“ heißen (s. Meldung vom 29.02.2016, Aktualisierte Rahmenvorgaben für Wirtschaftlichkeitsprüfungen).


Diese Liste der „besonderen Versorgungsbedarfe“ (PDF Download) sieht teilweise einen zweiten ICD-10 Code vor.

 

Der GKV-Spitzenverband und die Kassenärztliche Bundesvereinigung haben die Vordruckvereinbarung und die Vereinbarung zum Blankoformularbedruckverfahren entsprechend angepasst.

 

Update (25.10.2016):
Zwischenzeitlich erreichte uns folgende Information des AOK-Bundesverbandes: Demnach wird die AOK die alten Verordnungsmuster 13,14 und 18 auch im neuen Jahr akzeptieren, sofern sie ansonsten den Anforderungen der Heilmittel-Richtlinie entsprechen. Diese sehen unter anderem die Angabe einer konkreten Diagnose vor. Hierfür können entweder ein oder mehrere ICD-10-GM-Codes genutzt werden; die schriftliche Angabe bleibt ebenfalls möglich (weitere Informationen im Link).

 

Von der Sozialversicherung für Landwirtschaft, Forsten und Gartenbau (SVLFG) erhielten wir ebenfalls die Information, dass die LKK die „alten“ Verordnungsvordrucke auch 2017 weiter akzeptieren wird, wenn ansonsten alle notwendigen Angaben gem. HeilM-RL vom Arzt aufgetragen wurden.

 

Update (10.11.2016):

Neben der AOK und der SVLFG (LKK) wird auch die Bundesknappschaft bundesweit die „alten“ Verordnungsvordrucke im neuen Jahr akzeptieren, wenn diese den Vorgaben des § 13 Abs. 2 der Heilmittelrichtlinie entsprechen und somit vollständig und korrekt ausgefüllt sind. Wie die Handhabe bei den Ersatzkassen sein wird, steht noch aus. Sobald uns hier eine Antwort vorliegt, werden wir Sie informieren.