Kurs-Nummer
12061
Datum
Sa 27.10.2012 - So 28.10.2012
Kurszeiten
Sa: 08:30 - 18:30 Uhr
So: 09:00 - 15:00 Uhr
Freie Plätze
16
Ort
Verband Physikalische Therapie
Hafenweg 19
59192 Bergkamen-Rünthe
Unterrichtseinheiten
17
Fortbildungspunkte
17
Referent(en)
Herr Robert Häusler
Preis für Mitglieder(en)
180,00 €
Preis für Nichtmitglieder(en)
220,00 €
Berufliche Voraussetzungen
-
Zielgruppe
Krankengymnasten, Physiotherapeuten, Masseure und med. Bademeister
Kursinhalt
-
Kursbeschreibung
Die Funktion des Beckenbodens verstehen und anatomisch begründete Therapieansätze lernen durch das Vermittlungsprinzip WABASKA. Schritt für Schritt die einzelnen Therapieansätze wie: Wahrnehmung, Atmung, Beweglichkeit, Ausdauer, Schnelligkeit, Kraft und die Umsetzung in den Alltag durch neueste Herangehensweisen verbunden mit den traditionellen Befund- und Übungstechniken bei Senkungserscheinungen, in Folge von Prostata- oder Uterusresektion und nach der Schwangerschaft in der Rückbildungsgymnastik lernen und in der Praxis anwenden (incl. Sonographiekontrolle). Die Inhalte des Kurses sollen häufig gemachte Überforderung und falsche Trainingssequenzen an unseren Patienten vermeiden. Die Inhalte sind praxisnah, mit Marketing Vorschlägen zur interdisziplinären Zusammenarbeit und gerätegestützt durch die Firma Neurotech mit dem Biofeedback- und Elektrostimulationsgerät CombiStim XP®.
Ansätze
Den tragenden Boden unseres Rumpfes unter Berücksichtigung der häufigen Alltagseinflüsse genau betrachten und die Verschlusskraft wieder stärken. Mit einem Konzept was auf der Trainingswissenschaft aufbaut: WABASKA.
Der Beckenboden kann durch direkt aktivierende (Biofeedback Kontrolle: apparativ oder manuell) und auch durch reaktivierende (EMS, Galileo2000) Tonusregulation wieder zu neuer Stärke gebracht werden. All diese Möglichkeiten richtig kombinieren. Durch beckenbodenfreundliches Bewegen im Alltag als Verhaltensprävention, durch integrierte Beckenbodengymnastik in der Rückenschule und durch Beckenbodengymnastik/Kurskonzeption mit primärpräventiver Zielsetzung (§ 20 SGB V) kann den Patienten viel geboten werden.
Sie sollen vielfältige Möglichkeiten des differenzierten Übungsaufbaus bei verschiedenen Inkontinenzformen gezeigt bekommen. Berücksichtigen sie diese danach und arbeiten sie mit gegen die Fehlbeanspruchung der heutigen Zeit .
Anerkennung und Fortbildungspunkte
Die Teilnahme an dieser Fortbildung qualifiziert Sie als Kursleiter/in für primärpräventive Bewegungsmaßnahmen im Rahmen des § 20 SGB V. Die Fortbildung wird zur Verlängerung Ihrer KddR-Rückenschullizenz anerkannt. Außerdem können, vorbehaltlich der Entscheidung der Krankenkassen, 17 Fortbildungspunkte angerechnet werden.
Mitzubringen sind
Handtücher groß und klein, bequeme Kleidung, Schreibmaterial und
unbedingt Hausschuhe. Es sind keine Straßenschuhe im Lehrgangs-Raum erlaubt.
Wir machen darauf aufmerksam, dass Masseure/med. Bademeister nur mit Ausbildung nach den erweiterten Ausbildungsbedingungen ab 1994 abrechnungsberechtigt sind.
Der
VPT übernimmt keine Haftung für den Ausfall des Lehrgangs bei höherer Gewalt.
Mit Anmeldung zum Lehrgang ist die Hausordnung anzuerkennen.