Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf erweitert

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Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf erweitert

05. Juli 2021 | 
Ab 1. Juli 2021 ist die Diagnoseliste zum langfristigen Heilmittelbedarf/besonderer Verordnungsbedarf erweitert worden. Zusätzlich zum Post-COVID-19 Syndrom sind sieben weitere Diagnosen als besonderer Verordnungsbedarf hinzugekommen.

Wir informierten bereits darüber, dass das Post-COVID-19-Syndrom ab dem 1. Juli 2021 bei der Heilmittelversorgung bundesweit als besonderer Verordnungsbedarf anerkannt wird (bit.ly/postcovid19syndrom_verordnungsbedarf). Zusätzlich wurde die Diagnoseliste für den langfristigen Heilmittelbedarf um sieben weitere Diagnosen ergänzt:

Zu den neu aufgenommenen Diagnosen zählen:

  • Guillain-Barré-Syndrom (Erkrankung des peripheren Nervensystems)
  • Normaldruckhydrozephalus (Störung der Hirn-, Rückenmark- und Nervenfunktion)
  • blutungsbedingte Gelenkschäden (Arthropathia haemophilica)
  • Ehlers-Danlos-Syndrom (Erkrankungen des Bindegewebes)
  • Glasknochenkrankheit (Osteogenesis imperfecta)
  • angeborene Fehlbildungssyndrome vorwiegend an den Extremitäten
  • schwere Verbrennungen oder Verätzungen

Die Diagnoseliste langfristiger Heilmittelbedarf/besonderer Verordnungsbedarf können Sie hier einsehen: Diagnoseliste (Stand: 01. Juli 2021)