Spiegeltherapie und Mentales Training in der Rehabilitation - NEU!

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Spiegeltherapie und Mentales Training in der Rehabilitation - NEU!

Kurs-Nummer

21048

Datum

Fr 28.05.2021

Kurszeiten

09.00–17.00 Uhr

Freie Plätze

6

Ort

Hafenweg 19
59192 Bergkamen

Unterrichtseinheiten

10

Fortbildungspunkte

10

Referent(en)

André Metzeroth

Preis für Mitglieder(en)

110,00 €

Preis für Nichtmitglieder(en)

140,00 €

Berufliche Voraussetzungen

-

Zielgruppe

PT/KG, Ergotherapeuten

Kursinhalt

• Die praktische Anwendung der Therapie nach einem Schlaganfall
• Praktische Umsetzung der Therapie bei verschiedenen Symptomen
nach einem Schlaganfall (obere/untere Extremität)
• Die Therapiemöglichkeiten bei Neglectpatienten und
Thalamussyndrom
• Der theoretisch-wissenschaftliche Hintergrund der Spiegeltherapie
• Was ist das Spiegelneuronensystem und welche Bedeutung hat es
für die Spiegeltherapie?
• Was verbirgt sich hinter der Theorie des learned non-use-
Phänomens und wie wirkt Spiegeltherapie hierauf?
• Welche Bedeutung kommt dem visuellen Kortex zu und welche
neuen wissenschaftlichen Erkenntnisse gibt es in Bezug auf die
kortikale Repräsentation des Körperschemas?
• Evidenz der Spiegeltherapie: Wie gut sind die klinischen Effekte der
Spiegeltherapie wissenschaftlich belegt?
• Die praktische Anwendung der Therapie bei anderen
Krankheitsbildern, Phantomempfindungen (Missempfindungen,
Schmerz) nach Amputationen der oberen und unteren Extremität).
• Die Anwendung beim komplexen regionalen Schmerzsyndrom
(CRPS)
• Die Anwendung bei peripheren Überempfindlichkeiten nach
chirurgischen Eingriffen.
• Konzept einer neuartigen, innovativen Tele-Spiegeltherapie zur
Unterstützung des Eigentrainings der Patienten.
• Geeignete Testverfahren zur Evaluation der Therapie

Kursbeschreibung

Die Spiegeltherapie ist eine relativ einfach anwendbare Therapiemethode, bei der Patienten vor einem parallel zu ihrer Körpermitte angeordneten Spiegel sitzen, der den direkten Blick auf die betroffene Extremität verhindert. Beim Blick in den Spiegel entsteht für Patienten der Eindruck von zwei intakten Extremitäten. Diese visuelle Täuschung wird therapeutisch eingesetzt, um positive Effekte auf die Motorik, Wahrnehmung oder Schmerzen der Betroffenen zu bewirken. Die Spiegeltherapie wird bei verschiedenen Krankheitsbildern eingesetzt. Hierzu gehören der Schlaganfall, Phantomschmerzen nach Amputationen, das komplexe regionale Schmerzsyndrom und andere chronische Schmerzsyndrome. Neueste wissenschaftliche Erkenntnisse werden innerhalb des Seminars ebenso besprochen, wie die praktische Umsetzung der Therapie.

Mitzubringen sind

Handtuecher, bequeme Kleidung, Schreibmaterial und unbedingt Sportschuhe oder Birkis mit sauberer Sohle.

Bemerkungen

-


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